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Abstiegskampf pur: Lions gelingt Befreiungsschlag

erstellt am: 15.12.2018 | von: Hanke Maerten

Nach einem 0:6 Fehlstart in die Saison, gelingt den Blue Fire Lions Ofenerdiek mit einem 73:62 Sieg bei den bisher auch noch sieglosen Bremer TV Friesen ein wichtiger Auswärtserfolg.

Wäre das Spiel verloren gegangen“, so SVO Coach Maerten nach dem Spiel, „hätten wir definitiv gewusst, woran es gelegen hat“. Damit spielte der Trainer der Blue Fire Lions auf die miserable Freiwurfquote von unter 50% (21:41) an. Oft wusste sich die Bremer Mannschaft nicht anders als mit Fouls zu helfen – 36 Fouls gingen am Ende auf das Konto von zehn Bremern- doch die Schützlinge von Maerten konnten aus der hohen Foulbelastung zunächst keinen Profit schlagen.

Im ersten Viertel war es Verteidigungsspezialist Thomas Hortmann-Scholten, welcher die Ofenerdieker mit Steals und daraus resultierenden Korberfolgen ins Spiel brachte. Doch die Bremer Mannschaft traf sicher aus der Halbdistanz und konnte so eine 20:14 Führung behaupten. Dies sollte allerdings das einzige Viertel bleiben, welches die Bremer TV Friesen gewinnen konnten.

Das zweite Viertel begann mit einer Schocksekunde: Kapitän Reuter blieb nach einem Zusammenprall benommen am Boden liegen, so dass sein weiterer Einsatz fraglich war. In dieser Phase war es vor allem Neuzugang Laue, der die Mannschaft mit wichtigen Punkten im Spiel hielt.

In der Halbzeitansprache forderte Maerten dann eine konsequentere Verteidigung, bessere Arbeit beim Rebound und ein schnelleres Spiel nach vorne. Reuter, welcher im dritten Viertel wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnte, erzielte in diesem Spielabschnitt starke neun Punkte hintereinander. So konnte auch dieses Viertel mit 20:16 gewonnen werde. Somit stand es nach dem dritten Viertel 52:51 aus Bremer Sicht.

Nachdem Steyer per Dreipunktewurf die Führung erzielt hatte, gelang den Bremern fünf Minuten kein Punkt mehr und Ofenerdiek zog auf zehn Punkte davon. Diesen Vorsprung verwalteten die Blue Fire Lions bis zum Ende.