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Durchatmen und Freude in Ofenerdiek

erstellt am: 11.02.2018 | von: Piwi

Nach zwei sehr erfolgreichen Wochenenden haben die Blue Fire Lions das während der laufenden Oberligasaison angepasste Saisonziel — das Erreichen des Klassenerhalts — erreicht. Mit einem 85:77-Heimsieg gegen den TV Delmenhorst und einem deutlichen Auswärtserfolg von 87:56 beim VfL Stade II haben die Lions nun zwei Spiele in Folge gewonnen. Mit nun sechs Erfolgen aus 14 Spielen stehen die Basketballer des SVO in einer Seuchensaison auf dem fünften von neun Plätzen in der Tabelle, zwei Partien stehen noch aus.

„Das ist schon ehrlich eine Erleichterung für uns“, gibt SVO-Coach Hanke Maerten zu. „Wir hatten viel Verletzungspech in dieser Saison, haben dadurch knappe Spiele verloren, die wir normalerweise gewonnen hätten. Aber die Jungs, die immer dabei waren, haben sich prächtig entwickelt. Und das haben sie in diesen beiden Spielen unter Beweis gestellt.“

Gegen Delmenhorst sorgte eine geschlossene Leistung und Nerven wie Stahlseile dafür, dass die Lions am Ende noch den Sieg einfahren konnten. Die Gäste kamen am vergangenen Sonntag nach zwischenzeitlichem 15-Punkte-Rückstand wieder auf einen Zähler heran, aber besonders Thomas Hortmann-Scholten und Tim Happe blieben cool und versenkten wichtige Freiwürfe beziehungsweise organisierten einen strukturierten Spielaufbau.

Punkte gegen Delmenhorst: Abamu (17), Beckemeyer, Graf (8), Happe (9), Thomas Hartmann-Scholten (15), Luhtanen, Matthies (22), Meiser (14), Oltmanns

 

Das Auswärtsspiel beim VfL Stade II nach der längsten Anfahrt der gesamten Saison verlief dagegen deutlich weniger nervenaufreibend für Maerten und seine Spieler. Zur Halbzeit stand ein knapp zweistelliger Vorsprung auf der Anzeigetafel, den die Lions, die nur zu siebt angereist waren, im dritten Spielabschnitt exorbitant vergrößerten. Die Stader Zonenverteidigung war überfordert mit dem ruhigen und durchdachten Teamspiel des SVO und der daraus resultierenden Treffsicherheit in der Zone und von der Drei-Punkte-Linie. Besonders stach Ojoma Abamu heraus, der satte 30 Zähler für seine Mannschaft erzielen konnte. Fünf der sieben Akteure konnten zweistellig scoren und Lucas Willuweit — Aushilfe aus der SVO-Reserve — streute auch einen Dreier ein.

Punkte gegen Stade: Abamu (30), Graf (10), Happe (4), Held (12), Matthies (12), Meiser (16), Willuweit (3)

 

Zwei Wochen Pause stehen nun an, ehe es noch einmal zu zwei Saisonspielen gegen die Stadtkonkurrenz BTB Royals und Spitzenreiter Bremen 1860 kommt. Beide Teams haben Aufstiegsambitionen, es werden schwere Aufgaben für Maerten&Co. „Ich hoffe, dass wir dann wieder etwas mehr Spieler zur Verfügung haben werden“, sagt der Coach.